Die Story

Pyramide von Gizeh

Zwei junge Forscher der Universität Berkeley entdecken in der großen Pyramide von Gizeh mithilfe eines insektoiden Mikroroboters eine versteckte Botschaft, während fast zur gleichen Zeit in Cambridge ein Team von Astronomen aufgrund theoretischer Überlegungen einen abnormen Himmelskörper postuliert. Als sich das volle Ausmaß der Bedrohung offenbart, bleiben nicht viel mehr als sechs Wochen Zeit, diesen Himmelskörper, der nicht größer ist als ein Apfel, von seinem Kollisionskurs mit der Erde abzulenken. Allerdings zeigt sich sehr schnell, dass die Menschheit nicht über die notwendigen Mittel verfügt, um der drohenden Katastrophe entgegenzutreten.

Ohne von dieser Bedrohung zu ahnen, enträtseln derweil die Jungforscher aus Berkeley die mysteriöse Botschaft aus der Pyramide und als sich dann schrittweise das technologische Erbe einer uralten Zivilisation offenbart, beginnt ein spannender und tödlicher Wettlauf gegen die Zeit.


Die Kakerlake
Im ersten Kapitel begegnet Ihr René und Lucas und ihrem Mikroroboter. Weitere Auszüge und Informationen zur Story finden sich hier. Vielleicht wollt Ihr aber auch erfahren, was andere über die Geschichte denken? Dann sind die Bewertungen für Euch der richtige Einstieg. Oder ihr seid bereits überzeugt, dann geht es hier zur Bestellung.

Eine Tatsache

Im Frühjahr 2016 wurde von den Astronomen Konstantin Batygin und Michael E. Brown auf­grund theoretischer Überlegungen ein großer Himmelskörper postu­liert, der unsere Sonne auf einer langgestreckten Bahn weit außerhalb der äußeren Planeten umkreist.

Seitdem wird dieser Himmelskörper von der internationalen Gemeinschaft der Astronomen ge­sucht. Gefunden wurde er bis heute nicht. Allerdings wurde diese Entdeckung in gewissen Kreisen dank­bar aufgenommen und die Legende von Nibiru, einem bislang unbe­kannten Himmelskörper, der die Erde alle paar Jahrtausende in ein apokalyptisches Chaos stürzen soll, wurde mal wieder aus der Schublade geholt und als Sau durchs Internet getrieben.

Aber was wäre, wenn die Spinner recht hätten?

Was wäre, wenn die Menschheit nicht die erste fortgeschrittene Zivilisation ist, die die unangenehme Bekanntschaft mit diesem Objekt macht.

Und zuletzt – was wäre, wenn dieses Objekt gar kein Planet ist?


Das Dilemma
Im zweiten Kapitel lernt Ihr das Astronomenteam rund um Professor Mark Watson kennen. Aber all das ist natürlich Fiktion. Die wissenschaftlichen Grundlagen der Story könnt Ihr hier nachlesen.

Bewertungen

Einer der besten Science-Thriller mit dem Thema Prä-Astronautik der letzten Jahre.

14. Februar 2018

Oliver Juwig legt mit „Der Kristall“ einen äußerst gelungenen Science-Thriller vor, der den Vergleich mit internationalen Bestsellern nicht scheuen braucht, sondern, im Gegenteil, in vielen Belangen und Details sogar zusätzlich punkten kann. Für seine durchdachte, spannende und wissenschaftlich fundierte Story, seinen anspruchsvollen, trotzdem jederzeit angenehm zu lesenden Schreibstil sowie die optisch sehr ansprechende Aufmachung vergeben wir für „Der Kristall“ gerne 4,5 Punkte.

Die ausführliche Rezension ist unter folgendem Link zu finden:
http://www.deepground.de/book-review/oliver-juwig-der-kristall/

DeepGround Magazine

Sci-Fi-Thriller mit Endzeitstimmung, der mich absolut begeistern und unterhalten konnte

29. Januar 2018

Aus einer fixen Idee, die die zwei besten Freunde Lucas und Renê haben, entspringt ein Abenteuer größten Ausmaßes und zeitgleich eine ungeheure Entdeckung.
Renê ist davon überzeugt, das die große Cheopspyramide ein Geheimnis in sich trägt und mit Lucas macht er sich auf den Weg nach Ägypten um dort einen Blick in eine geheime Kammer zu werfen, die vor einiger Zeit entdeckt wurde. Tatsächlich ist die Kammer nicht leer, wie allgemein angenommen, sondern in ihr befindet sich eine kleine Pyramide mit Schriftzeichen. Noch während sich die beiden über ihre Entdeckung freuen und das Institut sowie ihren Chef informieren, werden die beiden Studenten für Robotik überfallen und Lucas entführt, während Renê so gerade eben noch entkommen kann.
Unterdessen versucht Professor Mark Watson das Geheimis um Planet 9 zu lüften, doch der Himmelskörper ist einfach nicht auszumachen und erschreckende Details zeigen, dass er sich auf Kollisionskurs mit der Erde befindet.
Schon in der Vergangenheit ist von einem Himmelskörper die Rede, der alle 12.000 Jahre die Erdumlaufbahn kreuzt und somit verheerenden Schaden anrichtet. Jedoch wenn er so schwer und groß ist, wie von den Wissenschaftlern angenommen, müsste er doch längst auf den Bildern zu erkennen sein?
Wie hängt die Entdeckung von Lucas und Renê mit der drohenden Gefahr der Kollision zusammen, oder sind die Entdeckungen allesamt nur Zufall?
Steckt vielleicht noch etwas ganz anderes dahinter?

Oliver Juwig´s „Der Kristall“ ist ein Science-Fiction Thriller mit genreübergreifender Thematik, die dieses Buch zu einem interessanten, sehr kurzweiligem Lesevergnügen macht.
Der lockere, flüssige Schreibstil konnte mich sehr schnell fesseln und machte die Story zu einem Pageturner, den man trotz der über 650 Seiten nicht aus der Hand legen wollte.
Der Sci-Fi-Thriller hat alles was man für ein gutes Buch braucht: jede Menge Action, mehrere Handlugnsstränge, viele facettenreiche und lebendige Charaktere, noch mehr Überraschungen, sogar eine bzw. zwei kleine Liebesgeschichten, Gänsehautmomente, durchgängige Spannung, große Katastrophen, viele Lösungsansätze und nicht zuletzt, tolle bildhafte und anschauliche Beschreibungen von Story und Schauplätzen.
Durch die verschiedenen Handlungsstränge, die durch die verschiedenen Perspektiven von sämtlichen Figuren sehr gut miterlebt werden, bekommt der Leser ein gutes Verständnis für die Haupt- aber auch einiger Nebencharaktere. Anfänglich dachte ich, das es vielleicht zu Komplikationen kommt und die Vielzahl der Charaktere eventuell zu Lasten des Leseflusses geht, aber hier war meine Sorge unbegründet. Zu jeder Zeit konnte ich der Geschichte folgen die ganz geschickt Fakten und Fiktion miteinander mischt und so eine durchgängige Spannung mit einer etwas beklemmenden Grundstimmung heraufbeschwört.
Das hinten im Buch aufgeführte Register zu Personen, Orten, Abkürzungen und realen Begebenheiten musste ich fast gar nicht in Anspruch nehmen, finde es aber sehr gut, denn so hat der Leser immer wieder die Möglichkeit, sich zu informieren.
Die Charaktere sind allesamt detailliert, lebendig und facettenreich ausgearbeitet, an manchen Stellen würde ich fast sagen, zu ausführlich.
Renê war mir von Anfang an sympathisch, ein Draufgänger, hin und wieder wirkte es ein wenig unrealistisch, weil er der „Superheld“ der Story gewesen ist und auch wenn er sicherlich körperlich absolut fit ist, musste ich schon über die eine oder andere „Tätigkeit“ schmunzeln. Aber da es sich hier um einen fiktiven Roman dreht, fällt das unter künstlerische Freiheit und hat die Spannung auch durchgängig aufrecht erhalten.
Lucas ist ein Nerd, nicht selten musste ich über ihn schmunzeln aber ich war auch sehr überrascht über seine Leistung und die Entwicklung, die er im Verlaufe des Buches gemacht hat. Er ist mein heimlicher Favorit der Geschichte, denn obwohl er körperlich nicht der fitteste ist (was immer wieder betont wird), hat er viele Male gezeigt was in ihm steckt.
Freya allerdings konnte mich überhaupt nicht überzeugen und an dieser Stelle möchte ich ein wenig Kritik üben, was so die eingeschobenen Lovestories angeht. Bleiben wir für einen Augenblick bei Freya, sobald sie ihren Herzensmann (übrigens diese überstürzte Art war sehr unrealistisch, wenn es tatsächlich die „wahre“ Liebe sein sollte) gefunden hat, mutiert die junge Frau zu einem weinerlichen, klammernden Etwas worüber ich nur den Kopf schütteln konnte. Dabei fing alles so vielversprechend ein, eine Frau, die ihren Weg geht, kämpft, um ihren Traum zu verwirklichen in einer Fachrichtung, die von Männern dominiert wird. Ich konnte diese Frau irgendwann nicht mehr wiederfinden und dachte mir nur: hey, wo ist sie hin?
Ähnlich erging es mir mit Amunet, die ich ebenfalls als sehr willensstarke Frau kennen gelernt habe, die ein Risiko für sich und ihre Lieben eingeht, dabei nicht aufgibt und sich dann plötzlich zu einem Männerfressenden Vamp entwickelt, die kaum etwas anderes im Sinn hat. Ich weiß gar nicht wie oft ich das Wort „aufreizend“ gelesen habe.
Okay, fällt immer noch unter künstlerischer Freiheit und kann man so stehen lassen, auch wenn es mir persönlich nicht gefällt, aber und das ist mein größter Kritikpunkt: Wenn man ausführliche erotische Szenen schreibt (das Buch wäre auch sehr gut nur mit Andeutigen ausgekommen), aber wenn man sich dazu entschließt, etwas ausführlicher in diesem Bereich zu sein, dann bitte realitätsnah, denn keine Frau sieht nur einen Mann und zerfließt vor erotischer Leidenschaft, ein bisschen Vorarbeit muss der Mann schon leisten und ohne ins Detail zu gehen, hier reicht es einfach nicht ein mal über die Haare zu streichen, ein tiefer Blick in die Augen und dann kann der Akt vollzogen werden und das jedes Mal.
Das ist wirklich das einzige, was mich an der Story stört, denn alles andere hat mir super gut gefallen.

Ansonsten fand ich es schön, einen Einblick in die ägyptische Mythenwelt zu erhaschen, denn Osiris, Seth und Isis sind in dieser vielschichtigen Story eine feste Größe und haben die Story zu etwas Besonderem gemacht.
Ich habe mich gut unterhalten gefühlt, die wissenschaftlichen Fakten werden hier stimmig in die Story miteingearbeitet, sodass ich keine Schwierigkeiten hatte mich auf dem unbekannten Terrain zu bewegen und das teilweise sehr komplexe, für mich neues Wissen, nachvollziehen konnte.

Das Cover ist ein absoluter Blickfang, die Pyramide mit den Schriftzeichen spiegelt genau wie der Titel den Inhalt des Buches wieder.

Fazit: Sci-Fi-Thriller mit Endzeitstimmung, der mich absolut begeistern und unterhalten konnte. 4,5 Sterne.

Diana Pega Sus

Unglaublich fesselnd

1. Januar 2018

Das Buch hat mich von der ersten Seite gebannt, zum Glück hatte ich ein paar freie Tage sonst hätte ich noch Krank gefeiert. Fast 700 spannende detaillierte Buchseiten auf vielen Punkten der Erde über den Zeitraum von 12000 Jahren der Menschheitsentwicklung. Eine Mischung von SF und Thriller die einen nicht loslässt. Ich freue mich schon auf die im Abklang versprochenen Fortsetzung.

Lutz Blohm

Ein wunderbares Erstlingswerk, toll recherchiert

17. Dezember 2017

Als ich über Facebook von diesem Buch erfuhr und mich auf diese Seite begab, war ich sofort begeistert. Die Zusamenführung von Wissenschaft und Präastronautik ist wirklich äußerst gut gelungen. Dieses Buch ist zugleich Thriller, Sci-Fi-Roman und eine Verknüpfung verschiedenster Theorien der „Randwissenschaften“. Ob der Osiris-Mythos, Geheimgesellschaften oder Raumschiffe, ob Astrophysik, Waffentechnologie oder Atlantis: Es ist für jeden etwas dabei!!!!

Zum Buch:
Zwei junge Robotikwissenschaftler finden mittels eines Robo-Insektes etwas rätselhaftes auf dem Gizehplateau. Was sie nicht wissen ist, das dieser Fund ein Schlüssel für etwas noch größeres ist. Inzwischen entdeckt eine Gruppe Astronomen ein Objekt im Sonnensystem, welches sich zu einer unheimlich gefährlichen Bedrohung für die Erde entwickelt. Als beide Gruppen zusammentreffen, müssen sie sich nicht nur mit ihren Entdeckungen beschäftigen, in der Hoffnung die eine zu nutzen um die anderen aufzuhalten, nein, sie müssen sich auch noch gegen einen gnadenlosen Gegner zur Wehr setzen. Dieser ist ihnen fast immer einen Schritt voraus und schreckt nicht vor äußerster Gewaltanwendung zurück. Wird es Ihnen gelingen die Geheimnisse des Fundes aus Ägyptens zu entschlüsseln und damit die Erde zu retten?

Meine Meinung:
Die Charaktere sind wirklich super. Nimmt man die Tragik des Geschehens und die kurze Zeitspanne in welcher sich die Handlung entwickelt, so fand ich jede Person wirklich gut entwickelt. Natürlich hat man ab und an das Gefühl, das die Handlungsweisen etwas überstürzt oder etwas zu konstruiert wirken. Aber betrachtet man dann das Tempo welches die Figuren vorlegen müssen um erfolgreich zu sein, ist es nur zu verständlich.
Meine Lieblingsfigur Lucas ist dabei von solcher Gelassenheit, selbst in den extremsten Situationen, das ich manchmal schmunzeln musste und mir gedacht habe: Junge du würdest hier in Panik geraten 🙂 Oliver schafft es wirklich gut wissenschaftliche Fakten einzubauen, bei welchen ich noch jetzt nachlesen muss, wovon er da eigentlich geredet hat. Aber wenn man sich mit diesen Themen beschäftigt, versteht man tatsächlich alle Zusammenhänge soweit, das die Handlung nicht nur plausibel sondern auch ehrlich und nachvollziehbar wird.

Negativ?
Gibt es nicht….obwohl….Rene…der Junge ist mal hart drauf…manchmal ein bischen zu hart für einen jungen Mann der weit jünger ist als ich. Der in Situationen einen kühlen Kopf bewahrt wo ich mit einer Rolle Toilettenpapier weinend zu Mami rennen würde 🙂

Im Ernst: Dieses Buch ist klasse! Ich hoffe die Story geht noch weiter!

Marco Rost

Faszinierend und spannend erzählt

17. Februar 2018

Schon lange habe ich es nicht mehr geschafft einen Roman zu Ende zu lesen. Der Kristall hat mich allerdings von Beginn an gefesselt und bis zum Schluss nicht mehr losgelassen. Ein Glück hatte ich Urlaub :-).
Spannend werden die Handlungsstränge Stück für Stück zusammengeführt und zum Schluss wird es noch einmal richtig eng.
Ich freue mich schon auf die Fortsetzung bzw. das nächste Buch.

Thomas Funk

Science Fiction voller Science

10. Februar 2018

Sehr persönliche Bemerkungen zu »Der Kristall«:
Eigentlich lese ich solche Wälzer von über 600 Seiten nicht gern. Sie sind mir zu unhandlich und lassen sich z. B. im Bett schon gar nicht lesen. Aber der Inhalt hat dann die Form mehr als wettgemacht. Die Geschichte ist enorm spannend und wegen der wechselnden Perspektiven und Erzählzeiten voller Cliffhanger. Besonders hat mich angesprochen die detaillierten astrophysikalischen und mathematischen Erklärungen. Hervorragend recherchiert. So soll SF für mich sein: Wissenschaftliche Erkenntnisse weitergedacht in eine Fiktion. Im Gegensatz zu einem Erich von Däniken, der bisher unerklärliche Phänomene früheren Aliens zuordnet und das als Wahrheit verkaufen will, bleibt hier eines deutlich: Es ist Fiktion.
Die Verquickung mit der ägyptischen Mythologie und das Aufgreifen weiterer Mythen (Sintflut, etc.) finde ich sehr interessant und hat mir gut gefallen.
Und Oliver, du schreibst durch die vielen wissenschaftlichen Verweise so, dass einfach gestrickte Leser tatsächlich meinen könnte, es sei eine Beschreibung der Realität. Aber ein einfach gestrickter Leser wird trotz deiner vielen Erläuterungen sicherlich passen und zum Teil nur Bahnhof verstehen. Aber das stört nicht wirklich, denn ein Roman darf durchaus anspruchsvoll sein und vom Leser verlangen, dass er das Denken nicht einstellt.

Nun meine persönliche Kritik:
Anfangs sind die verschiedenen Erzählstränge und -Zeiten gut unter einen Hut zu bringen. Doch irgendwann wird es mir zu viel.
Das Kapitel »Die Sonne« fällt für mich aus dem Kontext heraus. Diese Rückblende hätte für mich mehr an den Anfang gehört.
Mich persönlich hat es gestört, dass du dann auch innerhalb eines Erzählstrangs in der Zeit vor- und zurückspringst. Es wirkt auf mich so als würdest du sagen wollen: Ach, da hab ich noch vergessen zu berichten, was vorher passiert ist.
Dann gibt es etwas, dass mich persönlich so stört, dass ich eigentlich interessante Bücher deswegen schon weggelegt und nicht weitergelesen habe. Das sind mir zu brutale Schilderungen.
Das Gemetzel der verschiedenen Gruppierungen untereinander und vor allem die dezidierte Beschreibung des Tötens mag ich überhaupt nicht.
Aber die durchgängig aufrechterhaltenen Spannung hat mich dann doch davon abgehalten das Buch beiseite zu legen.
Eine weitere Sache hat mich etwas gewundert und ist mir nur deswegen aufgefallen, weil du sonst immer perfekt recherchiert hast. Du datierst die Cheopspyramide auf etwa 10.000 Jahre vor unserer Zeitrechnung. Die Große oder auch Cheops-Pyramide wurde aber nach gängiger Meinung erst um 2.600 v. Chr. erbaut.

Aber trotzdem: Insgesamt sehr, sehr lesenswert. Und man darf sagen: ich habe es in vier Tagen verschlungen.
Und noch eines: Für mich hat dieser Roman Anklänge an die Klassiker des Science-Fiction.

Ulli Kammigan

Antwort von Der Kristall

Hallo Ulli,

danke für Deine Bewertung und Deine Gedanken zu meinem Buch. Auf zwei Anmerkungen möchte ich dann aber doch direkt antworten.

Du merkst an, dass Dir die Gewaltszenen zu explizit gewesen sind. Nun, das ist sicher Geschmackssache und nach meinem Geschmack macht gerade das einen guten Thriller aus. Wenn man mal sieht, was heute so durch die FSK-Freigabe kommt, dann würde ich sagen, dass Der Kristall bei FSK16 liegt und das ist für einen Thriller sicher ein guter Wert. Gleiches gilt im Übrigen für die Sexszenen. Wer sowas nicht mag, darf ja verschämt weiterblättern 🙂

Der zweite Punkt betrifft Deine Anmerkung zu der Datierung der Pyramiden. Nach gültigen archäologischen Erkenntnissen hast Du sicher recht. Allerdings gibt es im Kreis der sogenannten alternativen Wissenschaftler einige Stimmen, die die Ausrichtung der Pyramiden und der Sphinx mit einer Sternenkonstellation in Verbindung bringen, wie sie vor ca. 12.000 Jahren geherrscht haben soll. Das ist natürlich kein hinreichender Beweis. Gutes Material für eine Geschichte ist aber dennoch.

In dem Sinne, viele Grüße

Oliver

Lesen!

10. Februar 2018

Wenn ich etwas überhaupt nicht mag, dann sind das Esotherik und Weltuntergangstheorien. Oliver Juwig bedient sich dieser Dinge als Salz auf wissenschaftlichen Theorien und aktuellen Forschungsergebnissen, um daraus einen (im Wortsinne) fantastischen Plot zu einem fesselnden Science Fiction Thriller zu erfinden.
Zu dem Plot gesellt sich ein geradezu atemloser Erzählstil: Die mehrfachen parallelen Handlungsstränge in z.T. unterschiedlichen Zeiten und die vielfältigen Charaktere dienen einem Ziel: Einen niemals nachlassenden Spannungsbogen aufzubauen bis hin zu einem grandiosen Finale und schließlich einem Epilog, der einen Trekki wohlig schmunzeln lässt. Auch die sprachliche Gestaltung (die mich ein bißchen an etwa Frank Schätzing erinnert hat) dient diesem Zweck.
Am meisten hat mich aber die häufige Einstreuung von Hinweisen und Erläuterungen (meist in Form von Fussnoten) zu wissenschaftlichen Erkenntnissen gefallen, weil sie gleichzeitig die Geschichte unterstützen und bereichern, aber auch völlig unaufdringlich sind und den nicht in dieser Hinsicht interessierten Leser in keiner Weise stören: Wer mag kann folgen in die faszinierende Welt der Schwarzen Löcher, wer einfach „nur“ einen spannenden Thriller lesen will, kommt genauso voll auf seine Kosten. Es wird nämlich wahrhaftig „gerannt und geschossen, es wird geliebt und gestorben und am Ende steht alles auf Messers Schneide“, wie das Vorwort verspricht.
Diese Melange macht das Buch zu einem tollen Erstlingswerk, das einen (nachdem man das Buch verschlungen hat), gespannt auf das nächste macht.
Ich kann jedem, der Science oder Fiction (oder beides) mag, nur sagen: Lesen!

Torsten

Spannende Lektüre

4. Februar 2018

Vor einiger Zeit bin ich zufällig auf dieses Buch aufmerksam geworden, habe das Probe-Kapitel gelesen und mir direkt ein Exemplar bestellt.

Dem Bereich Sciene-Fiction widme ich mich sonst ja eher über Filme oder TV-Serien & auch so ist es länger her, dass ich Angefangen habe ein Buch zu lesen & es dann auch ganz gelesen habe.

Bei diesem Buch bin ich gern dabei geblieben und dass nicht nur, weil es ein interessanter Zeitvertreib beim Bahn fahren gewesen is. Die Story hat mich gepackt, so dass ich am Zielbahnhof öfter noch stehen blieb und noch weiter las, um zu erfahren, wie die es weiter geth.
Durch die realistische Darstellung, sowie den geschickten Einbau von Fakten, könnte die Handlung auch fließend in die Realität übertragen werden. Dies machte das Lesen für mich noch interessanter 🙂

Richtig gut gefallen, haben mir auch die verschiedenen Handlungsstränge, die sich erst nach & nach miteinander verknüpften.

Vielen Dank an den Autor für dieses Werk & die Gründlichkeit beim Schaffensprozess.
Entstanden ist tolles Werk & ich freue mich auf die Fortsetzung 🙂

Michael Schwan

Spannend, kurzweilig, unterhaltsam und sogar lehrreich

26. Januar 2018

Eine verwegene Story mit Zeitsprüngen über 12000 Jahre. Ägyptische Gottheiten beinahe als Menschen wie du und ich. Schier unglaubliche Wendungen, aber glaubwürdig erzählt. Eine schön zu lesende Geschichte, die Motive aus dem fünften Element, Cloud Atlas oder James Bond zu einem abgefahrenen Lesespaß verbindet und obendrein Laien wie mich den Themen der Astrophysik näher bringt. Alle Achtung! Ich freue mich schon auf die Verfilmung…

Peter Kirsch

Spannung bis zur letzten Seite

22. Januar 2018

Anhänger und Kenner der PA kommen hier voll auf ihre Kosten. Über 600 Seiten gut recherchierte Science + Fiction.
Die Charaktere sind authentisch dargestellt und ich hatte sofort zu jedem einzelnen ein Bild vor Augen. Man lässt sich beim Lesen auf ein wunderbares Abenteuer ein, welches von Atlantis über die Pyramiden zu Nibiru führt und am Ende stellt man sich die Frage, ob an der ganzen Geschichte wirklich was dran sein könnte.

Fazit : Super recherchiert, ganz toll geschrieben und für ein Erstlingswerk absolute Spitze
Ich hoffe auf eine Fortsetzung.
Danke, Oliver. Ich werde dein Buch auf alle Fälle weiter empfehlen.

Gaby Driga

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Der Autor

Oliver JuwigOliver Juwig, geboren im letzten Jahrhundert in Köln, verheiratet und Vater von 3 Kindern, studierte Naturwissenschaften, bevor er sich beruflich der Informationstechnologie zuwandte. In den Goldgräberjahren der IT Industrie baute er eine erfolgreiche Softwarefirma auf, die er zur Jahrtausendwende an ein internationales Beratungsunternehmen veräußerte. Seitdem ist er in Führungspositionen bei verschiedenen Unternehmen u.a. der eCommerce Branche tätig. Bereits als Autor diverser, anerkannter Fachpublikationen in der IT Branche bestens bekannt, legt Oliver Juwig nun mit Der Kristall seinen ersten Roman vor.


Ein paar Gedanken zum Schreiben und zum Aufbau einer Geschichte habe ich hier abgelegt.