Planet Neun


Die Geschichte, wie Planet Neun entdeckt wurde, ist wirklich lesenswert. Der Planetenkiller Brown und ein junges Genie Batygin machten sich daran, die Theorie eines weiteren möglichen Planetenkandidaten zu widerlegen.

Die Arbeiten von Brown hatten bereits zuvor dazu geführt, dass Pluto den Planetenstatus aberkannt bekommen hatte. Daher auch der Spitzname Killer. Aber es kam anders, denn die beiden mussten nach umfangreichen Berechnungen die Theorie bestätigen.

Hier findet sich einer der besten Berichte über die Entdeckung: Zeit Online


Umschlag und Klappentext

Der Kristall, ein Thriller von Oliver JuwigDer Klappentext ist sozusagen die Visitenkarte eines Buchs, für den Autor stellt er jedoch eine große Herausforderung dar. Wie gibt man gerade so viel von der Handlung preis, dass Interesse geweckt wird, ohne auf der anderen Seite zu viel zu verraten?


Zwei junge Forscher der Universität Berkeley entdecken in der großen Pyramide von Gizeh mithilfe eines insektoiden Mikroroboters eine versteckte Botschaft, während fast zur gleichen Zeit in Cambridge ein Team von Astronomen aufgrund theoretischer Überlegungen einen abnormen Himmelskörper postuliert. Als sich das volle Ausmaß der Bedrohung offenbart, bleiben nicht viel mehr als sechs Wochen Zeit, diesen Himmelskörper, der nicht größer ist als ein Apfel, von seinem Kollisionskurs mit der Erde abzulenken. Allerdings zeigt sich sehr schnell, dass die Menschheit nicht über die notwendigen Mittel verfügt, um der drohenden Katastrophe entgegenzutreten.

Ohne von dieser Bedrohung zu ahnen, enträtseln derweil die Jungforscher aus Berkeley die mysteriöse Botschaft aus der Pyramide und als sich dann schrittweise das technologische Erbe einer uralten Zivilisation offenbart, beginnt ein spannender und tödlicher Wettlauf gegen die Zeit.

Probekapitel

Typewriter with Story button, vintageHier bekommt Ihr einen kleinen Vorgeschmack auf die spannende Geschichte um den mysteriösen Kristall. Viel Spaß mit dem ersten Kapitel…


…im Reader

…oder als Text

René fühlte den tiefen, kraftvollen Schlag seines Herzens. Kleine Steinchen und Unebenheiten drückten sich bei jedem Schritt durch seine Schuhe und jeder Atemzug, der über seine Zunge strömte, hinter­ließ den leicht feuchten, dumpfen Geschmack verbrauchter Luft wie nach einer langen, durchtanzten Nacht. Hinter sich hörte er Lucas, seinen Freund, der sich mit schwerem, rasselndem Atem in geduckter Haltung den aufsteigenden Korridor zur großen Galerie hoch­kämpfte.

All dies realisierte René mit einer unnatürlichen Schär­fe und Klarheit. Er kannte das Gefühl der Aufregung und gleich­zeitig hun­dertprozentigen Aufmerksamkeit nur zu gut, aber heute war es nicht das Angesicht der physischen Gefahr, die das Adrenalin in seine Adern pumpte. Heute war es die süße Angst des Verbotenen.

„Bitte, lass uns mal kurz anhalten“, keuchte Lucas. René hielt im Schritt inne, stützte sich auf seinem vorderen Knie ab und blies sich eine braune Locke aus der Stirn. Er hatte in seiner Aufregung völlig vergessen, wie sehr Lucas mit dem Aufstieg zu kämpfen haben würde.

Lucas und René waren PhD‑Studenten im Fachgebiet Robotik und hatten sich in einem Programmierkurs an der Universität in Berkeley kennengelernt. Das war nun schon sechs Jahre her. Seitdem ver­brachten sie fast ihre gesamte Zeit zusammen im Robotics and Intelligent Machines Lab der Universität. So wie die beiden in ihrer körper­lichen Erscheinung unter­schiedlicher nicht sein konnten, so perfekt ergänzten sie sich in ihrem Fachgebiet. Aus der gemeinsamen Projekt- und Forschungsarbeit hatte sich in den letzten Jahren eine intensive und tiefe Freundschaft entwickelt.

Lucas versuchte, Luft in seine Lungen zu pumpen und gleich­zeitig sein rasendes Herz zu beruhigen. Er strich sich die triefnassen Strähnen seines Haars aus der Stirn.

„Es ist unfair, wenn du vorne wegrennst. Du solltest mich lieber schieben.“ Gewiss wollte er das nicht wirklich, aber den steil nach oben führenden Gang zu erklimmen, bereitete ihm bei seiner Körper­fülle überaus große An­stren­gung. Und dass dieser nur etwas über ein Meter hoch war, machte es Lucas bei seiner immensen Größe nicht gerade ein­facher.

Manchmal beneidete er René um dessen sportgestählten Körper.

„Das nächste Mal nehme ich dich mal mit zum Klettern“, witzelte René.

Lucas seufzte. „Klar doch.“

Er stemmte sich wieder nach vorne. „Wir können weiter.“

Lucas wusste natürlich, dass René recht hatte. Nichts wünschte er sich sehn­licher, als den Teufelskreis aus Energy Drinks, seinen ge­liebten Erdnüssen und den langen Tagen und Nächten am Bild­schirm durchbrechen zu können. Die innere Kraft hatte ihm bisher immer gefehlt. Aber es hatte auch seine positiven Seiten, wie er sehr wohl wusste. Mit seinen Talen­ten hatte sich Lucas mit der Zeit als der begabteste Student in Berkeley im Feld der Computer Vision und künstlichen Intelligenz, einer grund­legen­den, wenn nicht der wich­tigsten Disziplin der Robotik, etabliert.

René versuchte, Lucas Mut zu machen. „Es ist nicht mehr weit. Der Abzweig ist gleich da vorne.“

Ab dort ging es nicht mehr bergauf, wusste René. Er hatte sich vor ihrer Expedition sehr genau informiert und hatte die schema­tischen Abbildungen der Gänge der großen Pyramide vor seinem inneren Auge. „Ab da wird es leichter.“

Lucas nahm den Hinweis dankbar an. Die brennenden Muskeln in seinem Rücken würden sich aber nicht beruhigen können, denn auch der horizontale Verbindungsgang zur Königinnenkammer war stellen­weise nur etwas über ein Meter hoch.

Er biss die Zähne zusam­men und schleppte sich weiter.

Es war etwas mehr als ein Jahr her, dass die Idee zu ihrem privaten kleinen Projekt geboren worden war. Lucas konnte sich noch sehr gut an den dunklen und verregneten Novembernachmittag erin­nern. Normalerweise war René freitags um diese Uhrzeit schon auf dem Weg in die Stadt, um sich mit seinen Kumpels – oder den Verrückten, wie Lucas die Jungs im Stillen immer nannte – zum Free­run­ning zu treffen. An diesem Tag aber nicht und es war nicht nur der Regen, der René im Labor festhielt, vielmehr hatten die beiden sich mal wieder in Renés Lieblingsthema festgebissen.

René redete sich mal wieder richtig heiß. „Also, ich glaube nicht, dass man von außen mit Drohnen, Thermografie oder irgend­welchem kosmi­schen Strahlenfirlefanz was finden wird. Das Scan Pyramids[1] Projekt ist Zeitverschwendung. Man muss da rein. Wie damals Gantenbrink.“

„Nicht schon wieder Gantenbrink“, erwiderte Lucas. Er konnte die Geschichte über den Gantenbrinkschacht nicht mehr hören – so oft hatte René ihn damit schon genervt. Wie so viele glaubte René, dass die wirk­lichen Geheimnisse der Pyramiden noch längst nicht gelüftet worden waren. Gerade die große Pyramide in Gizeh war seit Jahrzehnten Inspiration für Verschwörungstheoretiker, Esote­riker und UFO-Gläubige. Und René war fasziniert von deren Geschich­ten. Auch wenn er es sich selbst nie zugeben würde, dass er damit nur allzu oft den Pfad der wissenschaftlichen Tugenden verließ und sich auf die verführerische Welt der Grenzwissen­schaften einließ.

„Warum sollte man einen Schacht bauen, der im Nichts endet. Völlig sinn­los. Und im Übrigen ist die große Pyramide“ – René ver­mied es immer, Cheops zu erwähnen – „keine Grabstätte, das weiß doch jeder.“

„Wieso nicht?“ Professor Liebermann hatte unbemerkt den Raum betreten und schon eine Weile zugehört. „Und was ist Ganten­brink?“

René wandte sich um und holte schon Luft, um zu einem seiner Vorträge über die große Pyramide anzusetzen, aber Lucas kam ihm zuvor. „Nun ja, man hat in den Grabkammern der Cheops Pyra­mide weder Mu­mien entdeckt, noch sind die Grabkammern mit Wand­malereien und Hieroglyphen verziert. Das ist schon merk­würdig.“

René warf Lucas einen langen Blick zu. „Und die Anlage der Kammern und Gänge in der großen Pyramide ist auch anders, viel komplexer als in den anderen Pyramiden. Manche glauben, sie sei viel älter als die anderen und nicht von den Ägyptern erbaut worden.“

Professor Liebermann runzelte die Stirn. Er vertraute wissen­schaft­lichen Fakten und alles, was er über die Pyramiden in Gizeh gehört hatte, sprach eine andere Sprache. Die imponierenden Bauten waren dem­nach alle von den Pharaonen der vierten Dynastie erbaut worden.

„Okay“, sagte Professor Liebermann und zog das Wort dabei etwas in die Länge, „aber was ist mit Gantenbrink?“ Mit der Frage wollte er die Sprache wieder auf das unbekannte Wort bringen, das zuvor seine Aufmerksamkeit erregt hatte.

Das war Renés Stichwort und die Worte sprudelten nur so aus ihm heraus. „Nicht was, sondern wer. Rudolf Gantenbrink ist ein deut­scher Ingenieur und Pyramidenforscher. Na ja, eigentlich war das alles nur ein Hobby von ihm. Auf jeden Fall hat er 1993 einen kleinen Raupenroboter, den Upuaut‑2, gebaut und einen Schacht auf der Südseite der großen Pyramide hoch­fahren lassen. Nach gut 65 Meter, die der ungefähr zwanzig mal zwanzig Zentimeter große Schacht schräg nach oben führt, traf der Roboter auf eine Tür, die mit Kupferbeschlägen versehen war. Jahre später wurde diese Tür in einer zweiten Expedition, diesmal von National Geographic orga­nisiert, von einem Roboter durchbohrt und es wurde eine kleine Kamera durch die Öffnung geschoben. Hinter der Tür liegt ein kleiner, leerer Raum, der durch einen gegenüber­liegenden Stein abge­schlossen wird. Der nördliche Schacht, der auch von der kleinen Königinnenkammer ab­geht, wurde auch untersucht. Auch dieser Schacht endet vor einer Tür mit Kupfer­be­schlägen.“

René holte tief Luft und sah Professor Liebermann er­war­tungs­voll an. Dieser blickte lange und bedächtig zurück und wandte sich dann an Lucas. „Das klingt nach einem Fall für die Kakerlake“, sagte er leise, eher zu sich selbst und verließ kopfschüttelnd den Raum.

René und Lucas blieben sprachlos zurück.

Die Kakerlake, wie Lucas ihren Mikroroboter liebevoll getauft hatte, war ihr gemeinsames Forschungsprojekt, ein Versuchs­träger für auto­nome, insektoide Mikroroboter. Professor Anton Lieber­mann, einer der führenden Forscher der USA im Bereich der Bionik und Inhaber des Lehrstuhls für Mikrorobotik an der Univer­sität von Kalifornien in Berkeley, hatte Lucas und René damit beauf­tragt, die Bewegungs­muster von Käfern zu analysieren und darauf aufbauend kleine und dennoch sehr geländegängige Roboter zu konstruieren. Diese sollten irgendwann mal bei der Erkundung von ein­ge­stürzten Gebäuden und der Suche nach Verschütteten in Katastrophen- und Erdbeben­ge­bieten eingesetzt werden können.

René hatte in diesem Projekt die Mikromechatronik und die Programmierung der Be­wegungs­abläufe übernommen und Lucas kümmerte sich um Umge­bungsanalyse und Pfad­planung.

Die Kaker­lake war 3,6 Zenti­meter lang und nur wenige Milli­meter hoch. Die sechs, leicht bieg­samen Beinchen aus Kohlefaser, die aus dem zentralen schlauch­förmigen Körper des kleinen Robo­ters heraus­ragten, waren mit einer Be­schichtung aus Mikrofasern versehen, die auf jedem Untergrund ausreichend Haftung boten. Die Beinchen konnten alle getrennt an­gesteuert und um zwei Achsen bewegt werden, wenn auch die Bewegung auf wenige Grad beschränkt war. Zusätzlich befand sich im vorderen Drittel des Körpers ein Zentralgelenk, sodass kleinere Hindernisse krabbelnd überwunden werden konnten.

„Das meint er doch nicht im Ernst?“, fragte Lucas, mehr um sich selbst davon zu überzeugen, dass es sich dabei um eine ganz schlechte Idee handelte.

René hingegen war bereits ganz aufgeregt. „Doch, doch.“ Die Idee hatte sich bereits in seinem Kopf festgesetzt, so als wäre sie schon immer da gewesen. „Komm, das machen wir. Das wird ein riesiger Spaß“, frohlockte er und bekam sich gar nicht mehr ein. „Wir werden berühmt werden.“

Lucas konnte Renés Enthusiasmus nicht teilen. Nichts da, sie werden uns erwischen, wie wir nicht genehmigte Untersuchungen durch­führen und dann werden wir in irgendeinem ägyptischen Gefängnis verrot­ten. Als Computerspieler war er Abenteuern in der realen Welt eher weniger zugetan.

Aber René hatte nicht lockergelassen und Lucas immer und immer wieder bearbeitet. Schließlich hatte Lucas eingewilligt, in den folgenden Winter­semesterferien mit René und der Kakerlake im Gepäck nach Ägypten zu fliegen.

Im Moment bereute er dies zutiefst. Seine Muskeln im Rücken und in den Ober­schenkeln schrien den Schmerz nur so heraus und der Schweiß lief in Strömen seinen Rücken herunter. Das weite, offene Hemd, das er heute Morgen frisch angezogen hatte, war schon voll­ständig durch­nässt. Als Lucas endlich die letzten Schritte durch den horizontalen Gang kroch und sich vor ihm die Öffnung zur Königinnenkammer auftat, konnte er sein Glück kaum fassen.

Er schob sich durch die schmale Öffnung, atmete tief durch und brachte seinen massigen Körper wieder in eine aufrechte Position.

René war schon zur anderen Seite des gut fünf mal sechs Meter messenden und sechs Meter hohen Raums geeilt. Er stand verzückt vor der sich auf Schulterhöhe be­findlichen Öffnung des südlichen Schachts, durch die Gantenbrink seinerzeit seinen Roboter Upuaut‑2 nach oben geschickt hatte.

Lucas schlurfte müde und verspannt hinterher und sah sich um. Die Köni­ginnenkammer, in der sie nun standen, war schmucklos und bis auf eine große Nische an der Ostseite mit glatten Kalk­steinplatten aus­gekleidet. In der Nische öffnete sich ein kleiner, nach wenigen Metern endender und ins rohe Gestein gehaue­ner Gang. Neben René und Lucas befanden sich noch ein paar andere Besucher, wahr­scheinlich einfache Touristen, im Raum.

Lucas beugte sich zu René und flüsterte: „Was machen wir jetzt?“

„Wir setzen sie aus“, antwortete René, ebenfalls im Flüsterton.

Die Kaker­lake hatte sich seit dem abendlichen Gespräch mit Pro­fessor Liebermann enorm weiterentwickelt.

René war es gelungen, durch zeitlich exakt koordi­nierte Zuckun­gen der Beinchen dem Mikro­roboter kleine Sprünge von wenigen Zentimetern zu ermö­glichen, sowohl vorwärts wie auch nach oben. Auch konnte die Kakerlake mittlerweile nahezu senkrechte Flächen hochklettern, wenn diese rau genug waren. René hatte in zahllosen Versu­chen eine Technik entwickelt, jeweils zwei Beinchen auf jeder Seite der Kakerlake paarweise gegeneinander zu verspannen. So krallten sich die Mikrofasern an den Enden der Beinchen in die Oberfläche und konnten das Gewicht der Kakerlake tragen.

Lucas hingegen hatte einen winzigen, aber sehr leistungsfähigen Mikro­computer mit 16 GB Speicher in den Körper des kleinen Roboters integriert und darauf das neuronale Netz, sozusagen das Gehirn der Kakerlake, installiert. In vielen Stunden hatte er das neuronale Netz trainiert, zuerst in Simulationen am Computer und später in ihrem Labor in aufwendig konstruierten Gängen aus Pappe und Styropor.

Die Krönung war jedoch die Integration eines LiDARs[2] am vorderen Ende, also am Kopf der Kakerlake. Es war ein glücklicher Zufall, dass sie im letzten Sommer auf die Arbeiten zu neuartigen und sehr kleinen Laserscannern aufmerksam geworden waren. Professor Watts und seinem Mitarbeiter Christopher Poulton war es am MIT[3] gelungen, Photo­nen­quelle und ‑detektor auf einem nur wenige Millimeter großen Chip aufzubauen. Die Reichweite, in der dieser Chip die Umgebung in Form der typischen Punktewolken drei­dimensional scannen konnte, betrug zwar nur wenige Meter, aber das war für ihre Zwecke voll­kommen aus­rei­chend.

René holte die Kakerlake aus seiner Tasche und betätigte den Mikro­schalter für die Stromzufuhr. Dann setzte er den kleinen Ro­boter – genau darauf achtend, dass niemand sie beobachtete – so weit wie sein Arm reichte, in den Anfang des Schachts.

Lucas akti­vierte auf seinem Smartphone über eine App das neuro­nale Netz des kleinen Roboters, gab den Befehl zum Aufstieg in den Schacht und die Kakerlake lief mit einer Geschwindigkeit von zwei Metern pro Minute los.

Wenn nichts schiefgeht, dachte Lucas, dann erreicht die Ka­kerlake in gut dreißig Minuten die Tür mit den beiden Kupfer­be­schlägen. Er hatte ihr antrainiert, durch das Loch in der Tür zu krabbeln, das während der zweiten Expedition in den Stein gebohrt worden war. Dann sollte sie den Raum dahinter erkunden, mit dem Laserscanner vermessen und wieder zum Einstieg des Schachts zurückkehren.

Wenn nichts schiefgeht, dachte Lucas ein weiteres Mal.

Die integrierte Batterie würde die Kakerlake für drei Stunden mit Strom versorgen. Bis dahin musste sie den Weg zurückgefunden haben.

René lehnte sich an die Wand und blickte fragend zu Lucas.

Lucas seufzte, holte eine Tüte Erdnüsse aus seiner Hosentasche und setzte sich hin. „Jetzt heißt es warten.“

[1] Siehe http://www.scanpyramids.org.

[2] LiDAR = Abkürzung für engl. ‘Light detection and ranging’. Funktion ist analog der des Radars, jedoch unter Verwendung von Licht (Laserstrahlen) anstatt Radiowellen.

[3] MIT = Masschusetts Institute of Technology.

Fertig!


Es ist geschafft, die Geschichte ist erzählt. Es war eine lange Reise mit vielen Höhen und Tiefen. Aber es hat sich gelohnt. Für mich und hoffentlich auch für alle, die die Geschichte irgendwann mal zur Hand nehmen.

Jetzt heißt es durchatmen und die Veröffentlichung vorbereiten.