Die Story

Pyramide von Gizeh

Neue Auflage

Zwei junge Forscher der Universität Berkeley entdecken in der großen Pyramide von Gizeh mithilfe eines insektoiden Mikroroboters eine versteckte Botschaft, während fast zur gleichen Zeit in Cambridge ein Team von Astronomen aufgrund theoretischer Überlegungen einen abnormen Himmelskörper postuliert. Als sich das volle Ausmaß der Bedrohung offenbart, bleiben nicht viel mehr als sechs Wochen Zeit, diesen Himmelskörper, der nicht größer ist als ein Apfel, von seinem Kollisionskurs mit der Erde abzulenken. Allerdings zeigt sich sehr schnell, dass die Menschheit nicht über die notwendigen Mittel verfügt, um der drohenden Katastrophe entgegenzutreten.

Ohne von dieser Bedrohung zu ahnen, enträtseln derweil die Jungforscher aus Berkeley die mysteriöse Botschaft aus der Pyramide und als sich dann schrittweise das technologische Erbe einer uralten Zivilisation offenbart, beginnt ein spannender und tödlicher Wettlauf gegen die Zeit.


Die Kakerlake
Im ersten Kapitel begegnet Ihr René und Lucas und ihrem Mikroroboter. Weitere Auszüge und Informationen zur Story finden sich hier. Vielleicht wollt Ihr aber auch erfahren, was andere über die Geschichte denken? Dann sind die Bewertungen für Euch der richtige Einstieg. Oder ihr seid bereits überzeugt, dann geht es hier zur Bestellung.

Eine Tatsache

Im Frühjahr 2016 wurde von den Astronomen Konstantin Batygin und Michael E. Brown auf­grund theoretischer Überlegungen ein großer Himmelskörper postu­liert, der unsere Sonne auf einer langgestreckten Bahn weit außerhalb der äußeren Planeten umkreist.

Seitdem wird dieser Himmelskörper von der internationalen Gemeinschaft der Astronomen ge­sucht. Gefunden wurde er bis heute nicht. Allerdings wurde diese Entdeckung in gewissen Kreisen dank­bar aufgenommen und die Legende von Nibiru, einem bislang unbe­kannten Himmelskörper, der die Erde alle paar Jahrtausende in ein apokalyptisches Chaos stürzen soll, wurde mal wieder aus der Schublade geholt und als Sau durchs Internet getrieben.

Aber was wäre, wenn die Spinner recht hätten?

Was wäre, wenn die Menschheit nicht die erste fortgeschrittene Zivilisation ist, die die unangenehme Bekanntschaft mit diesem Objekt macht.

Und zuletzt – was wäre, wenn dieses Objekt gar kein Planet ist?


Das Dilemma
Im zweiten Kapitel lernt Ihr das Astronomenteam rund um Professor Mark Watson kennen. Aber all das ist natürlich Fiktion. Die wissenschaftlichen Grundlagen der Story könnt Ihr hier nachlesen.

Blog

Probekapitel

Probekapitel

Mit dem Probekapitel möchte ich Euch einen kleinen Vorgeschmack auf die spannende Geschichte rund um den mysteriösen Kristall geben. Hinweis: ...

Einschlag eines primordialen Schwarzen Lochs

Einschlag eines primordialen Schwarzen Lochs

Neben den stellaren Schwarzen Löchern, die sich aus den Überresten ausgebrannter, massereicher Sterne bilden, gibt es noch eine zweite Klasse ...

Interstellar Spaceships – Prinzipien des Designs

Interstellar Spaceships – Prinzipien des Designs

Raumschiffe gibt es in der Science Fiction in allen Formen und Größen. Gerade in letzter Zeit nehmen im zunehmenden Gigantismus Hollywoods die ...

Erstmals exotische Materie mit negativer Masse im Labor erzeugt

Erstmals exotische Materie mit negativer Masse im Labor erzeugt

Es ist wieder geschehen, die Science hat die Fiktion bestätigt. Vor Kurzem erst wurden in der großen Pyramide augenscheinlich weitere Räume ...

Außerirdische haben auch nur zwei Beine

Außerirdische haben auch nur zwei Beine

Die Begegnung mit Außerirdischen gehört zu Science Fiction wie das Salz in die Suppe. Und egal, ob in Filmen oder in der Literatur, in den ...

Das künstliche Gehirn

Das künstliche Gehirn

Die sogenannte künstliche Intelligenz ist für uns schon fast alltäglich geworden. Wir unterhalten uns mit unserem Smartphone, fahren mit ...

Quantenverschränkung, Wurmlöcher und höhere Dimensionen

Quantenverschränkung, Wurmlöcher und höhere Dimensionen

Über Quantenverschränkung habe ich ja schon einiges geschrieben. Und obwohl es für diese Eigenschaft der kleinsten Teilchen, die die Physiker ...

Neue Hohlräume in der großen Pyramide entdeckt

Neue Hohlräume in der großen Pyramide entdeckt

Gar nicht so selten wird Fiktion irgendwann von der Realität eingeholt, ja sogar manchmal weit übertroffen. Einige der Geschichten von Jules ...

Quantenverschränkung – die Natur kann beamen

Quantenverschränkung – die Natur kann beamen

Sie ist eines der seltsamsten Phänomene in unserer Welt und gibt den Physikern immer noch Rätsel auf, die Quantenverschränkung. Man spricht von ...

Künstliche Intelligenz, Sprache und Bewusstsein

Künstliche Intelligenz, Sprache und Bewusstsein

Dies ist ein Nachtrag zu meinem Beitrag über künstliche Intelligenz und neuronale Netze. Ich hatte diesen Beitrag gerade veröffentlicht, da ...


Das war nur eine kleine Auswahl. Hier geht es weiter…

Bewertungen

Abgefahrener wissenschaftsbasierender Historien Science Fiction Action Thriller

7. Dezember 2017

Das Buch von Oliver Juwig, „Der Kristall“ fängt ganz wissenschaftlich mit Hochtechnologie-Insekten-Robotern in einer Pyramide in Ägypten an. Es geht mit spannungsgeladener Action von Parkour über Navy Seal Teams weiter. Es dreht sich um seltsame Himmelskörper von außerhalb unseres Sonnensystems und um eine Zivilisation von vor 12.000 Jahren. Es geht um Physik, Anti-Gravitation und Wurmlöcher.
Ist es nun ein Historien-Roman, ein Action Thriller, Science Fiction, … schwer zu sagen.
Ich habe selten ein so inhaltsreiches und vielseitiges Buch gelesen. Es erwartet den Leser bis zum Ende hinter fast jeder Ecke eine Überraschung. So bleibt die Spannung auf Höchstniveau.
Die Fußnoten unterbrechen teilweise den Lesefluss, insb. wenn man so neugierig ist, bei Wikipedia weiterzulesen. Aber sie zeigen auch den Schreibwitz und die humorvolle Persönlichkeit des Autors.
Wer „Der Schwarm“ von Frank Schätzing mochte, wird hier sicher nicht enttäuscht und auf die langatmigen Passagen weiß Juwig zu verzichten.
Fazit: Es hat mich eine spannende Woche lang im Urlaub begleitet und teilweise hänge ich den enthaltenen Ideen und Gedanken noch nach, insb. wenn sie hier auf der Webseite in wissenschaftlichen Artikel fortgeführt werden und die Story dann doch irgendwie recht plausibel erscheinen lassen.

Jens Becker

Diesen Kristall legt man nicht so schnell aus der Hand

3. Dezember 2017

Der Roman beruht auf einer wahren Begebenheit: Im Frühjahr 2016 entdeckten zwei Astronomen einen Himmelskörper, der unsere Sonne auf einer langgestreckten Bahn weit außerhalb der äußeren Planeten umkreist. Dieser Himmelskörper nährt seitdem die Legende von Nibiru, einem bislang unbekannten Himmelskörper, der die Erde alle paar Jahrtausende in ein apokalyptisches Chaos stürzen soll.
Vor diesem Hintergrund hat Oliver Juwig einen spannenden Science Fiction-Thriller geschrieben. Dabei geht er der Frage nach, was wäre, wenn die Menschheit nicht die erste fortgeschrittene Zivilisation ist, die die unangenehme Bekanntschaft mit diesem Objekt macht.
Der Roman spielt auf zwei Zeitebenen. In der Gegenwart stößt ein Team von Astronomen in Cambridge auf besagtes Objekt und erkennt die Gefahr, die von ihm ausgeht: dass die Welt ins Chaos stürzt apokalyptischen Ausmaßes, wie 12.000 Jahre zuvor. Zur gleichen Zeit entdecken zwei junge Forscher der Universität Berkeley in der Pyramide von Gizeh eine versteckte Botschaft, die zwielichtige Organisationen ihnen sofort versuchen abzujagen.
Die zweite Zeitebene spielt 12.000 Jahre vor unserer Zeit. Der Autor geht darin der Überlegung nach, dass die ägyptischen Götter in Wahrheit Wesen einer zivilisierten und technisch weit fortgeschrittenen Zivilisation waren, die mit ihrem Raumschiff auf der Erde Schiffbruch erlitten haben. Sie waren dem Untergang geweiht, nachdem das gleiche Objekt, das in der Gegenwart die Erde bedroht, vor 12.000 Jahren schon einmal die Umlaufbahn der Erde kreuzte.
Können die Wissenschaftler verhindern, das fast die gesamte Menschheit ein weiteres Mal dem Untergang geweiht ist? Das Wissen über die dafür notwendige Technologie steckt in einem Kristall, der in dem havarierten Raumschiff der vor 12.000 Jahren auf der Erde gelebten fremden Zivilisation gefunden wird.
Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt.
Die vielen Figuren, die im Laufe des Romans auftauchen, stiften weniger zur Verwirrung bei, sondern erzeugen eher einen spannenden Plot, der nie langweilig wird. Die kurzen Kapitel nehmen immer den Blickwinkel eines Teils des Ensembles ein.
Ich war von dem über 650 Seiten starken Roman positiv überrascht. Nachdem ich vor einigen Jahren einen enttäuschenden Roman über den vermeintlich bevorstehenden Weltuntergang 2012 nach dem Mayakalender gelesen hatte, habe ich seitdem die Finger von Weltuntergangsromanen gelassen. Auch hatte ich einen Abklatsch des „Cloud Atlas“ erwartet, aber dieser Roman erzählt, wie schon erwähnt, nur auf zwei Zeitebenen, deren Kohärenz mit jedem Kapitel offensichtlicher wird. Die Ebenen wechseln einander ab und enden nicht abrupt wie beim „Cloud Atlas“.
Ein weiteres Plus sind die Recherchen des Autors. Hier wurde nicht einfach eine Fantasie gesponnen, sondern anhand wissenschaftlichen Fachwissens ein mögliches Szenario gezeichnet. Dem starken Debütroman kamen dem Autor gewiss zugute sein Naturwissenschaftsstudium und seine berufliche Weiterentwicklung auf dem Gebiet der Informationstechnologie.
Für jemanden, der einen Roman in 3 Tagen gelesen haben muss, ist dieses Buch nicht empfehlenswert. Diejenigen Leser, bei denen Qualität vor Quantität kommt, werden ihre wahre Freude an der spannenden Geschichte und ebenso spannenden Erzählweise haben.

Stefan Blasius

echt spannend

17. November 2017

Tolle Geschichte und das für ein Erstlingswerk … man kann das Buch nicht aus der Hand legen, spannend und toll verschiedene Theorien verwoben, einfach genial.

Jens

passt, hat genau meinen Nerv getroffen.

6. November 2017

Ein sehr gut recherchiertes und geschriebenes Buch. Man „versteht“ die Technik und kann sich in die Charaktere hineinfühlen. Ich wünsche dem Autor das noch viele Bücher verkauft werden, diese Arbeit muss honoriert werden. Ich freue mich auf neuen Lesestoff in der gleichen Machart 😀

Stefan

Packende Story, intelligent erzählt, spannend, lehrreich und humorvoll

14. Oktober 2017

„Der Kristall“ ist eine packende Story, bei der über 700 Seiten keine Langeweile aufkommt. Jeder der unterschiedlichen Handlungsstränge ist so interessant, dass man am Ende jedes Kapitels bedauert, die Szene für eine Weile verlassen zu müssen. Andererseits freut man sich zu Beginn jedes Kapitels über das Wiedersehen mit „den anderen“, ein paar tausend Jahre früher oder zur selben Zeit auf einem anderen Kontinent.
Ganz nebenbei begeistert Oliver Juwig seine Leserschaft für komplexe wissenschaftliche Themen, die aber so einfach erklärt sind, dass der Lesefluss auch für Laien nicht gestört wird. Die vielen Anmerkungen und Verweise laden dazu ein, sich intensiver mit einigen Themen zu beschäftigen. So hat man nach unzähligen temporeichen Kampf-, Sex- und Sterbeszene (alle sehr detailliert beschrieben), das Gefühl, tatsächlich etwas über Astrophysik, Robotics etc. gelernt zu haben.
Die ganze Geschichte ist so schlüssig erzählt, dass in dem Reigen von Schwarzen Löchern, Naturkatastrophen, Außerirdischen, vergessenen Hochkulturen, Hackern und Geheimbünden ein vernünftig agierender amerikanischer Präsident im Jahr 2018 das einzig Unwahrscheinliche zu sein scheint. Alles andere wirkt hoch plausibel – wenn man von der Mutation des sportlichen Wissenschaftlers zu einem Superhelden à la James Bond absieht. Die geht leider einher mit dem Abstieg einer coolen Astrophysikerin zur „Frau an seiner Seite“, die sich nur noch um den Helden sorgt, oder sich mit ihm paart. Da der Autor parallel dazu aber andere weibliche Charaktere Raumgleiter fliegen, Zivilisationen begründen, Heere anführen, Massenvernichtungswaffen entwickeln, schwarze Löcher entdecken und einen brillanten Job als Wissenschaftlerin oder Hackerin machen lässt, verzeihe ich diesen faux pas ohne Punktabzug. Der Kristall ist ein wirklich gelungenes Romandebut, bei dem ich von Anfang bis Ende mitgefiebert und oft auch herzlich gelacht habe.

Julia Deike

Der Autor

Oliver JuwigOliver Juwig, geboren im letzten Jahrhundert in Köln, verheiratet und Vater von 3 Kindern, studierte Naturwissenschaften, bevor er sich beruflich der Informationstechnologie zuwandte. In den Goldgräberjahren der IT Industrie baute er eine erfolgreiche Softwarefirma auf, die er zur Jahrtausendwende an ein internationales Beratungsunternehmen veräußerte. Seitdem ist er in Führungspositionen bei verschiedenen Unternehmen u.a. der eCommerce Branche tätig. Bereits als Autor diverser, anerkannter Fachpublikationen in der IT Branche bestens bekannt, legt Oliver Juwig nun mit Der Kristall seinen ersten Roman vor.


Ein paar Gedanken zum Schreiben und zum Aufbau einer Geschichte habe ich hier abgelegt.